Neue Homepage

Die neue Homepage des Freiraum Zittau e.V. ist fertig!
Ab sofort werden alle Neuigkeiten unter www.freiraumzittau.de veröffentlicht. Bitte aktualisiert Eure Lesezeichen entsprechend.

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Mein Blick aus Jablonné

Theater, Vernissage & Film

„Mein Blick aus Jablonné“

am 28. September um 16Uhr im Wächterhaus Zittau

Im Rahmen der Programmreihe „KleinKunstOase“ verschmelzen im Wächterhaus Zittau (Innere Weberstraße 17, Zittau) am 28.09. um 16 Uhr Film, Theater und Fotografie unter dem Titel „Mein Blick aus Jablonné“ zu einem bewegenden Stück regionaler Geschichtsarbeit.
Die tschechisch-deutsche Kommunitätstheatergruppe der Stadt Jablonné hat sich zum Ziel gesetzt, Geschichte und Geschichten aus dem Dreiländereck „spielerisch“ darzustellen.

Erzählt wird die Familiengeschichte von Josef Egert und dessen Familie, die in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus der Ukraine nach Argentinien emigrierte – in der Hoffnung, dort ein besseres Leben zu finden. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden sie zum Aufbau des neuen sozialistischen Staates Tschechoslowakei angeworben – die Familie zog erneut um. Doch schon bald wurden sie enttäuscht und stellten fest, dass ihre Vorstellungen des Sozialismus auch hier nicht verwirklich werden. Entstanden ist ein Theaterstück unter der Regie von Martina Čurdová.

Das Theaterstück ist eingebettet in eine Ausstellung aus historischen Fotografien und Ansichten ausgewählter Orte in Jablonné und Umgebung. Hierfür durchstöberte Barbora Spalová mit vielen engagierten Ehrenamtlichen private Fotoarchive und animierte Menschen vor Ort, ihre Heimat im Hier und Jetzt zu fotografieren. Im Zuge der Ausstellung haben die Besucher zudem die Möglichkeit, sich selbst einzubringen und ihre eigenen Eindrücke, Erinnerungen und Assoziationen zu einzelnen Bildern niederzuschreiben. „Die Ausstellungsstücke sind visuelle Zeugen von historischen Orten, sie zeigen die Beziehung zwischen Menschen und ihrer Heimat und sie erzählen Geschichten von ‚Damals‘. Sie zeigen, wie wir den Ort gestalten, an dem wir leben, und wie dieser Ort wiederum uns prägt.

Des Weiteren wird die Filmdokumentation „Vergessene Orte 4 – Jablonne“ präsentiert. Die Filmemacher Petra Zahradnicková und Patrick Weißig beleuchten bereits im vierten Jahr regionale Geschichte(n). In diesem Jahr begleiteten sie das Projekt „Mein Blick aus Jablonné“ und dokumentieren in ihrem Film das Entstehen des Projektes und die Motivation der tschechischen und deutschen Teilnehmer.
Die Theaterpremiere findet am 28.09. um 16 Uhr statt. Anschließend wird die Fotoausstellung eröffnet und die Erstaufführung der filmischen Dokumentation gezeigt.

Die Fotoausstellung im Wächterhaus ist in den darauf folgenden Wochen vom 29.09. bis 24.10 immer Montag bis Freitag von 19 bis 20 Uhr geöffnet.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit des Centrum Dislava aus Jablonné n. Pod und des Vereins Freiraum Zittau e.V., freundlich unterstütz durch den Fonds Neue Länder der Bundeskulturstiftung.

Mein Blick aus Jablonné

Polytechnischer WerkRaum Zittau

Der polytechnische WerkRaum Zittau trifft sich 14-tägig dienstags zum gemeinsamen Bauen und Gedankenaustausch. Im nächsten Treffen am 23. September 2014 um 16 Uhr, soll es um Überlegungen gehen, mit welchen Themen und Aktionen in der Öffentlichkeit eingeladen werden kann.

Die Idee zur Gründung einer gemeinsamen Werkstatt nahm im Frühjahr 2014 erste Formen an. Bei ersten Treffen stimmten sich die Interessenten über das Vorgehen ab. Mit einigen Arbeitseinsätzen wurde ein Raum als Werkstatt vorbereitet. Im nun beginnenden nächsten Schritt geht es darum, die Tüftler, Bastler und Macher zu finden, die von so einem Raum profitieren können und sich dazu einbringen wollen.

Link: http://werkraum.freiraumzittau.de/
polytechnischer Werkraum

Was für ein Tag!

Der Tag des offen Denkmals, das Kunstfestival, die Finissage und Preisverleihung liegen nun hinter uns. Es war ein aufregender Tag an dem wir ca. 800 Gäste in unserem ehrwürdigem Haus begrüßen konnten. Die Mühen und vielen Stunden, die wir in die Vorbereitung investiert haben wurden mit viel Dank, inspirierenden Gesprächen und neuen Kontakten belohnt. Und wir machen weiter.

Am 28.09. geht die erste Veranstaltung der KleinKunstOase mit einer Ausstellung, Theater- und Filmpremiere an den Start. Am 04.10. ist das Mandaujazz mit zwei tollen Bands bei uns zu Gast. Am 18. & 19.10. gibt es einen Literaturworkshop und eine Lesung mit Karol Kosmonaut. Als Krönung spielt das Postmodern Orchestra am 18.10. ihr erstes Konzert mit erweiterter Besetzung im Schweizer Basar.

Es wird ein heißer Herbst…. Bis bald im Freiraum Zittau


[Bilder „Deutschland – Land der Ideen/Willem Darrelmann“]

14.09.14 – Ein großer Tag bahnt sich an

Am 14.09.14, dem Tag des offenen Denkmals, erwarten uns große Ereignisse. Interessierte Besucher können unser Haus ab 10 Uhr besuchen. Begegnungen mit unserem Nutzern, Ausstellungen befreundeter Künstler, eine Vorführung der Capoeira-Gruppe und verschiedene musikalische Einlagen stehen auf dem Programm.

Gegen Abend sind wir Gastgeber für die offizielle Finissage des 1. „Denk-mal Kunst“ – Festivals in Zittau mit Musik von Alexander Göpfert, Ansprachen der Veranstalter und Buffet.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages wird dem Freiraum Zittau e.V. feierlich das Prädikat „Ausgezeichneter Ort 2014/15″ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ verliehen. Bei dem Wettbewerb haben wir uns bei rund 2400 Bewerbern als einer von deutschlandweit 100 Preisträgern durchgesetzt.


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>>> Zum offiziellen Denk-mal Kunst-Programm

Neu in Zittau: KleinKunstOase


[Zum Vergrößern anklicken]

Saal mit neuer Farbe

Gerade zur heißen Phase vor dem „Tag des offenen Denkmals“ am 14.9. können wir schon mal einen Etappensieg vermelden: unser Saal im 1.OG hat einen neuen Anstrich bekommen. Durch die dezente, helle Farbe wirkt er viel einladender und freundlicher. Um jedoch die Geschichte des Gebäudes als Kaufhaus (in diesen Räumen wurden Stoffe verkauft) nicht völlig auszulöschen haben wir ein Wandstück im Originalzustand belassen. Hier kann man noch die ehemaligen Regalböden des Verkaufsraums erahnen.